Zigaretten Hypnose

Raucher als Partner

Der Geruch von stinkenden Kippen klebt in den Haaren, an der Kleidung, unter den Fingernägeln und auf der Haut. Ein Raucher riecht diesen Geruch selbst höchst selten und wenn, dann in abgeschwächter Form, da sein Geruchsempfinden durch jahrelanges Rauchen eingeschränkt ist.
Für die meisten Nichtraucher ist der Geruch von Rauch oder der Gedanke den stark riechenden Partner, der gerade eine Zigarette geraucht hat, küssen zu müssen, mit dem Gefühl des Ekels besetzt. Die Emotion, die Spontanität und die Sexualität bleiben auf der Strecke, denn Rauchen ist der Lustkiller Nummer Eins. Und dies nicht nur wegen des Geruchs, sondern auch, weil Rauchen den Blutstrom einschränkt und die Libido vermindert.

Weniger Rauchen

Wie oft hören Raucher folgenden Satz: „Rauch einfach weniger Zigaretten, dass kann doch nicht so schwer sein“. Ja, es ist schwer – richtig schwer. Doch leider können Nichtraucher den Drang nach den Kippen nicht nachvollziehen. Raucher leiden, hassen die Abhängigkeit, würden gerne mit dem Rauchen aufhören, schaffen es jedoch nicht, denn Raucher sind abhängig und unfrei.

Rauchen aufhören mit einem Trick

Wir müssen uns nur einmal umschauen, vielleicht sogar in unserer unmittelbaren Verwandtschaft oder bei Bekannten, und schon finden wir den Trick, wie wir ganz einfach das Rauchen beenden können. Sie kennen vielleicht Raucherinnen, die schwanger wurden und das Rauchen beendet haben – jedenfalls für die Zeit der Schwangerschaft.

Das Rauchen aufzugeben schaffen Frauen oftmals ohne zu leiden, ganz ohne Entzugssyndrom. Wie machen sie das? Sind es die Hormone, die dafür sorgen, dass der Griff nach der Kippe ausbleibt? Nein, es ist viel einfacher: in Wahrheit hören die Schwangeren gar nicht auf zu rauchen. Schwangere Raucherinnen verbieten sich nicht das Rauchen. Ganz im Gegenteil, sie erlauben sich eine Zigarette zu rauchen, wann immer sie es möchten.

Sie haben die Freiheit zu entscheiden, wann, wo und wie oft sie die Kippe anzünden. Doch diese Frauen haben entschieden: Sie machen eine Rauchpause. Und diese Pause dauert eben 9 Monate. Danach steht es den Müttern frei, wieder ihrem Laster zu frönen oder gesund weiter zu leben.

Tipp: Rauchen aufhören

Wenn Sie das Rauchen beenden möchten, dann beenden Sie es nicht, sondern machen Sie ebenfalls eine Rauchpause. Verbieten Sie es sich nicht. Warum? Recht einfach: Erinnern Sie sich daran, als Sie noch Teenager waren? Alles was verboten war, wurde plötzlich viel interessanter, richtig? Verbieten wir uns also das Rauchen, so wird es interessant. Machen wir eine Rauch-Pause (Pause ist immer etwas Positives), dann spüren wir kein Verbot.

Die Dauer der Pause sollte überschaubar sein, vielleicht sechs, neun oder 12 Monate. Nicht länger. Warum? Denn bei einem „nie wieder“ sträuben sich die Nackenhaare des Menschen und der Widerstand erwacht. Dies passiert hingegen nicht bei einem begrenzten Zeitraum.

Erlauben Sie es sich jetzt eine Pause vom Rauchen für die Dauer von sechs Monaten machen.

Nach dieser Pause sind Ihnen Zigaretten sowieso vollkommen egal.

Rauchen macht nicht abhängig

Das Entzugssyndrom auf körperlicher Ebene existiert nicht wirklich, denn Rauchen macht nicht süchtig. Wenn dies so wäre, müssten alle Passivraucher, die nachweislich den Qualm mit Nikotin einatmen, ebenfalls abhängig werden, nicht zu vergessen die Gruppe der „Partyraucher“. Und würde es eine körperlicher Abhängigkeit geben, müssten Raucher in der Nacht aufstehen und Rauchen, oder kennen Sie ein Sucht, die sich am Abend auf die Couch legt und bis am kommenden Morgen schläft? Doch Raucher müssen nicht aufstehen.

Rauchern fällt es leicht sechs oder mehr Stunden zu schlafen, ohne eine Kippe zu rauchen. Wie kann man da von Abhängigkeit sprechen?

Raucher verbinden mit dem Rauchen von Zigaretten positive Ereignisse, wie Pausen, Freiheit, Unabhängigkeit, Entspannung, „mal für sich sein“.

Und sind wir doch einmal ehrlich: Die Horrorgeschichten, die wir über das Beenden des Rauchens hören, stammen meist von Rauchern. Woher können die Raucher es überhaupt wissen, wie es ist, ein Nichtraucher zu sein?

Hinweis: Der Autor hat selbst 1,5 Packungen einer starken Marke über 20 Jahre geraucht und ist Nicht-Raucher.

Kontakt:
Ulrich Eckardt
Heilpraktiker für Psychotherapie
Hypnosis-Praxis München

Tel.: 089 / 416 122 46
https://www.hypnosis-praxis.de

Textname: Rauchen in der Partnerschaft
Bildnachweis: http://freeimages.com

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