Hypnose und Therapie

Was ist Hypnose?

Hatten Sie schon einmal einen Tagtraum oder waren überrascht, wie schnell Sie bei einer Autofahrt am Ziel angekommen sind, können sich jedoch an keine Details der Fahrt mehr erinnern? Nach einem Kinofilm dauerte es ein wenig, bis Sie wieder in dem Hier und in dem Jetzt ankamen? Sie meditieren oder machen Yoga? Dann kennen Sie Trance.

Hypnose ist das Vehikel Menschen genau in diesen angenehmen Zustand zu bringen, jedoch um einiges tiefer.

Warum haben Menschen Angst vor Hypnose?

Im Zustand von Trance, so wird von vielen Menschen angenommen, sind sie nicht mehr Herr über sich selbst, haben keine Kontrolle mehr und sind dem Hypnotiseur bzw. Hypnotherapeuten ausgeliefert. Denn es schließlich gibt ausreichend Beispiele von Hypnose Shows, bei denen  Menschen in Trance Zitronen essen oder Menschen sich, im wahrsten Sinne des Wortes, vor dem Publikum zum Affen machen (lassen).

Die Wahrheit ist, Hypnose dient zur Einleitung in einen tiefen Trancezustand  und der hypnotisierte Mensch gibt die Grenzen dem Hypnotiseurs vor. Der Hypnotisant bestimmt, wie und was er sich hypnotisieren lässt – meistens jedenfalls.

Es wird niemand gezwungen auf die Bühne bei einer Show zu gehen. Die Teilnehmer melden sich freiwillig, um sich dann auf der Bühne der Lächerlichkeit preiszugeben. Sie wissen, auf was sie sich einlassen. Man soll es kaum glauben, aber das geschieht alles freiwillig.

Hypnose als konzentriertes Bewusstsein

Man schätzt, dass ca. 40.000 bis 60.000 Gedanken und Eindrücke uns täglich im normalen Alltag durch den Kopf schießen. Diese müssen gefiltert und bewertet werden. Oftmals sind es immer wieder die gleichen, also redundante Gedanken, unsinniges Blabla, dass uns im Leben nicht viel weiterbringt. Dennoch strömen diese Gedanken auf uns ein, ob wir es wollen oder nicht. Das Sortieren und Bewerten raubt Energie und Kraft, lässt uns nicht zu Ruhe kommen und erzeugt inneren Stress und Anspannungen.

Durch Hypnose erzeugte Trance erlaubt es, sich auf ein Thema zu fokusieren und alles um sich herum auszublenden und nicht mehr wahrzunehmen. Ein ähnlicher Zustand kann auch mit anderen Meditationsverfahren herbeigeführt werden. Jedoch sind bei Meditation und bei Yoga, so wie wir sie in der westlichen Welt praktizieren, oftmals noch Teile des Bewusstseins aktiv. Dies muss auch so sein, denn schließlich meditiert man – in Trance, durch Hypnose eingeleitet, ist man passiv, lässt sich also „meditieren“ bzw. führen. Dieses passive Verhalten des Klienten erlaubt es das Herunterfahren bzw. Ausschalten des Bewussten – die Trancezustand ist entsprechend tiefer.

Dieser tiefe Zustand, der mit Hypnose herbeigeführt wird, ermöglicht es die Denkmuster und Glaubenssätze des Alltages zu verlassen, Situationen neu zu bewerten und neue Realitäten zu schaffen. Mit diesen Neubewertungen können Verhaltensweisen und Denkweisen erzeugt werden, die im wachen Zustand unmöglich gewesen wären. Im Zustand der Bewusstseinserweiterung erlebt der Hypnotisant eine neue Form des Denkens, Erlebens und des Fühlens. Nie zuvor erlebte Eindrücke und Bilder werden wahrgenommen, in das bewusste Denken integriert oder alte Denkweisen durch neue ersetzt.

Hypnose im therapeutischen Umfeld

Im therapeutischen Umfeld sollten Sie darauf achten, dass Sie vom Hypnotherapeuten aufgeklärt werden, was Hypnose ist, wie der Zustand der Trance erreicht wird, dass der Hypnotiseur eine Heilerlaubnis hat und sich Zeit für eine gründliche vollständige Anamnese nimmt. Denn auch bei einer Hypnotherapie gibt es Kontraindikationen.
Im Zustand der tiefen Trance lassen sich nahezu allen Prozesse im Körper eines Menschen steuern, regeln und beeinflussen. Hierzu zählen z.B. das Schmerzempfinden, der Verdauungstrakt, dem Magen-Darm-Trakt (gastrointestinales System), die Sekretion von Hormonen, Funktion des Immunsystems, usw.

Andere Einsatzgebiete der durch Hypnose herbeigeführten Trance sind Raucherentwöhnung (Nichtraucher werden), Gewichtsreduzierung, Rückführung, Bearbeiten von Ängsten und das Behandeln bzw. Auflösen von Allergien.

Mit Hypnose lassen sich auch psychosomatische Krankheiten behandeln. Diese sind z.B. Verdauungsstörungen, die somatoforme Schmerzstörung, Tinnitus, usw.

Das Ziel einer Hypnosetherapie ist nicht das oder die Symptome zu behandeln, wie bei einer üblichen Behandlung, sondern die Ursache des Problems, der Krankheit des Themas herauszufinden und aufzulösen. Ist das Grundthema behandelt, benötigt die Psyche keinen Spannungsabbau, also keine Krankheit mehr.

Klinische Hypnose

In der Medizin kann Hypnose auch therapiebegleitend bei Krebserkranungen eingesetzt werden, um das Immunsystem zu stärken und den Patienten bei den psychischen Belastungen zu entlasten.
Auch kann das Suggerieren von Schmerzfreiheit und schnellerer Heilung den Heilungsprozess nach einem Eingriff  fördern.

Nutzen auch Sie die Vorteile der Hypnosetherapie und senden Sie uns jetzt Ihre Terminanfrage.

Hypnotherapie in München

In der Hypnosis-Praxis in München, gut erreichbar mit dem MVV-München, werden Hypnotherapie Sitzungen von erfahrenen Heipraktikern (Psychotherapie) durchgeführt.

Kontakt:
Ulrich Eckardt
Heilpraktiker für Psychotherapie
Hypnosis-Praxis

https://www.hypnosis-praxis.de

Textname: Hypnose München

Bildnachweis: Markus Wegner  / Pixelio.de

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