Chronische Polyarthritis

Schmerzen sind Alarmsignale des Körpers

Erkrankte leiden natürlich unter den Symptomen der „Primären Chronischen Polyarthritis“. Bei der Primären Chronischen Polyarthritis entzünden sich die Innenhäute der Gelenke, vornehmlich die der kleinen. Hüften und Knie sind weniger betroffen. Die schmerzenden Gelenke in den Händen, Fingern und Zehen schwellen mehr und mehr an und sind im entzündeten Zustand nicht zu gebrauchen.

Die Primäre Chronische Polyarthritis gehört zu den Holy-Seven, den psychosomatischen Krankheiten. Mehr und mehr verformen sich die Gelenke, bis hin zur kompletten Deformation. Meist sind Frauen von dieser psychosomatisch bedingten Krankheit betroffen. Die Krankheit verläuft in Schüben, die zwischen Wochen und Monaten andauern können.

Ursachen der Primären Chronischen Polyarthritis

Auslösende Faktoren der Primären Chronischen Polyarthritis können möglicherweise Bakterien oder Viren, eine genetische Prädisposition und die Psyche sein. Da, wie schon erwähnt, die Primäre Chronische Polyarthritis, zu den psychosomatische Krankheiten gehört, ist es wichtig die Persönlichkeiten der Betroffenen zu untersuchen.

Dabei fällt auf, dass die Primäre Chronische Polyarthritis oft bei Frauen auftritt, die aufopferungsbereit sind. Sie unterstützen ehrlich und bis zur Erschöpfung ihre Familie. Auch können psychisch belastende Ereignisse, bspw. der Tod eines Angehörigen, die Krankheit auslösen. In unserer Praxis berichtete eine Klientin gar von einer Vergewaltigung in der Kindheit als Ursache.

Die Erkrankten können oft mit Ärger und Aggression nicht  angebracht umgehen und suchen einen Spannungsabbau durch z.B. Gartenarbeit. Das Verhalten der Erkrankten erinnert oftmals auch an die Kriterien einer dependenten Persönlichkeitsstörung. Aggression, eigene Bedürfnisse und Wünsche werden unterdrückt, als unangemessen angesehen oder gar nicht verspürt.

Schmerzen als Spannungsabbau

Trotz fortgeschrittener Krankheit, sind Erkrankte recht genügsam und es geht ihnen, von außen betrachtet, recht gut. Sie sind geduldig und still. Der inneren Spannungsabbau, hervorgerufen durch Aggression, wird durch den immer wieder aufkommenden Schmerz abgeleitet. Für diese Theorie spricht, dass die Primäre Chronische Polyarthritis besonders in Stressmomenten ihre Höhepunkte hat.

Machen sich die Erkrankten diese Zusammenhänge bewusst und nutzen Entspannungsmöglichkeiten bspw. die Hypnose, kommt es oft zu einer Schmerzreduktion, denn in einem entspannten Körper mit einer entspannten Seele haben Aggressionen und Stress keine Entfaltungsmöglichkeit.

In Gesprächen mit Therapeuten sind psychosoziale Belastungsfaktoren (Arbeitslosigkeit, wirtschaftliche Abhängigkeit vom Partner, Perspektivlosigkeit, Gewalt in der Familie, Leistungsdruck, etc.) zu erörtern und nach Möglichkeit von den Betroffenen und seinem Umfeld abzustellen.

Textname: Primäre Chronische Polyarthritis mit Hypnose behandeln in München

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