Endlich angstfrei fliegen – wer wünscht sich das nicht?

Es ist die schönste Zeit des Jahres, der Urlaub. Doch was, wenn die Angst vor dem Fliegen den Antritt des wohlverdienten Urlaubs verhindert? Alleine der Gedanke an die Flugreise, auch Wochen oder Tage vor Reiseantritt, kann Symptome auslösen. Zu den Symptomen der Aviophobie zählen u.a.:

  • Schweißausbrüche
  • Herzrasen
  • flache und schnelle Atmung
  • Schwindel
  • Kopfschmerzen
  • etc.

Wie bei nahezu allen Phobien, die ausschließlich situationsbezogen oder objektbezogen auftreten, reicht oftmals ein auslösender Moment von kurzer Dauer um die Angst zu installieren. Bei der Flugangst können dies verschiedene prägende Situationen sein, in denen unangenehme Gefühle aufkommen. Das Gefühl des Kontrollverlustes, Angst vor dem Absturz, dem Tod, dem Ausgeliefertsein usw. kann dabei als subjektiv negative Erfahrung abgespeichert werden.

Laut einer Studie kommt Flugangst bei 68% der Reisenden plötzlich auf, bei 22,9% wurde eine negative Erfahrung gemacht (Turbulenzen, Notlandung, etc.) und bei knapp 9% der Bevölkerung tritt die Angst auf, obwohl sie noch nie mit einem Flugzeug verreist sind.

Flugangst und Hypnotherapie

Aus der Erfahrung mit der von uns angewendeten Methode, „back to reason“ (zurück zur Ursache) zeigt sich, dass ein bis drei Coaching-Sitzungen ausreichen können, um die Angst aufzulösen oder sie zu mindern. Es können auch mehr Sitzungen notwendig sein, eine Garantie der Wirksamkeit kann nicht übernommen werden (sie auch Verantwortungsübertragung). Dabei werden Methoden, wie Hypnose, EFT, NLP usw. eingesetzt, die sich ressourcenstärkend bei den Betroffenen auswirken können. Hierbei wird der Klient in einen emotionalen Zustand versetzt, der es ihm unter Umständen ermöglicht sich auf die Reise zu freuen und diese auch zu genießen. Dies ist deshalb möglich, da einer Phobie eine psychische Stressreaktion zugrunde liegt. Wird es der Psyche ermöglicht die auslösende Situation neu zu bewerten, die Ursache der Phobie, so gibt es keinen Grund mehr die Angst zu empfinden.

»Es reicht vollkommen aus, wenn wir uns eine Situation vorstellen, wir müssen sie nicht einmal erleben«, so Ulrich Eckardt, Heilpraktiker (Psychotherapie), »denn die Eindrücke verarbeitenden Mechanismen im Menschen machen keinen Unterschied zwischen Realität und Vorstellung. Wird also eine Situation oder ein Ereignis nochmals durchlebt und neu bewertet, so kann dies direkte Auswirkungen auf die Gegenwart und zukünftiges Verhalten haben.«

Das erneute Durchleben eines Traumas führt in der Regel nicht zu einer Retraumtisierung, sondern hilft den Betroffenen, das Trauma zu verarbeiten.

Von einer suggerierten Amnesie rät der Heilpraktiker (Psychotherapie), dringend ab. Löst sich diese Amnesie plötzlich auf, ist das alte Problem wieder vorhanden.

Die Behandlung von Angststörungen sollte jedoch nur von erfahrenen Therapeuten durchgeführt werden, die eine Heilerlaubnis nachweisen können. Hypnotiseure und Coaches, die keine Heilerlaubnis aufweisen, dürfen Phobien oder Traumata erst gar nicht behandeln.

Textname: Flugangst behandeln mit Hypnose.

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