Unter Prokrastination versteht man eine Verhaltensweise, die es dem Betroffenen nicht gestattet als unangenehm empfundene Aufgaben zeitgerecht zu erledigen. Dieses Verhalten, auch Erledigungsblockade genannt, gilt als schlechte Arbeitsangewohnheit. Damit das Verhalten als Prokrastination eingestuft  werden kann, müssen drei Kriterien erfüllt sein: Kontraproduktivität, mangelnde Notwendigkeit und Verzögerung.

Prokrastination und Depression

Die Prokrastination darf jedoch nicht mit einer Depression verwechselt werden, bei der z.B. unter anderem eine Antriebsstörung und eine Interessenlosigkeit Symptome sein können. Diese Symptome sind meist ganztägig über wenigstens 14 Tage vorhanden. Bei der Prokrastination hingegen, beeinflusst die Erledigungsblockade meist nur Bereiche, bei denen eine direkte emotionale oder finanzielle Anerkennung fehlt oder erst in weiter Zukunft zu erwarten ist.

Prokrastination behandeln

Zur Behandlung von Prokrastination (Prokrastination Therapie), die keine anerkannte Krankheit ist, jedoch der Beginn einer depressiven Phase sein kann, kann man mit Coaching (NLP), Verhaltenstherapie und Hypnose behandeln. Hypnotherapie bietet sich besonders an, da Ziele und Erfolge, auch wenn sie noch in weiter Zukunft liegen, gut verdeutlicht werden können. Auch Verhaltensänderungen und emotionale Belohnung für die Erledigung von aufgaben kann geankert werden.

Textname: Prokrastination Therapie – Die Aufschieberitis.

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