Hypnosetherapie im Vergleich zu Psychoanalyse und Psychotherapie

Psychisch Erkrankten stehen in Deutschland eine Vielzahl von Therapiemöglichkeiten zur Verfügung, um mit ihren Anliegen Hilfe und Unterstützung zu erhalten. Neben den klassischen Verfahren der Psychotherapie und Psychoanalyse, die oftmals sehr zeitaufwendig sind, finden mehr und mehr Betroffene Hilfe in der seit 2006 anerkannten Hypnosetherapie. Diese Therapieform ist eine Disziplin der Psychotherapie, jedoch zählt sie zu dem Bereich der Kurzzeittherapien. Kurzzeittherapien zeichnen sich unter anderem dadurch aus, dass sich eine Verbesserung des subjektiven Empfindens rasch und nachhaltig einstellen kann.

Im Gegensatz zur Psychoanalyse oder den klassischen Verfahren der Psychotherapie (Verhaltenstherapie, Gesprächstherapie, usw.), bei denen eine lange Therapiedauer zum Erfolg führen soll, besteht die Möglichkeit nachhaltige Erfolge mit Hynotherapie bereits nach wenigen Sitzungen zu erreichen. Die Therapiedauer hängt vom Thema des Klienten und seiner Biographie ab. Auch gibt es bei dieser Therapieform gesundheitliche Aspekte, die eine Hynotherapie als geeignete Therapieform ausschließen. Diese sind z.B. Schizophrenie, Suchterkrankungen, schwere Depression usw.
Hypnose eignet sich besonders gut bei der Behandlung von Ängsten, bei psychosomatischen Erkrankungen, bei Schlafstörungen, bei leichten und mittleren Depressionen, bei Raucherentwöhnung, zur Gewichtsreduzierung, für Schmerzpatienten, zur Geburtsvorbereitung usw.

Die Effektivität der Hypnotherapie wurde in einer Studie von dem amerikanischen Wissenschaftler Alfred A. Barrios nachgewiesen. Barrios wertete eine Vielzahl von Studien, auch unter dem Aspekt des Preis- Leistungsverhältnisses aus und kam zu einem erstaunlichen Ergebnis. Die Hypnotherapie ist eine die wirkungsvollste und preisgünstigste Therapieform.

Psychoanalyse: 38% der Menschen haben nach 600 Sitzungen eine Lösung erreicht
Verhaltenstherapie: 72% der Menschen haben nach 22 Sitzungen eine Lösung erreicht
Hypnotherapie: 93% der Menschen haben nach 6 Sitzungen eine Lösung erreicht

Quelle: „Psychotherapy: Theory, research and practice (Spring, 1970 issue) Hypnotherapy: A reappraisal“ von Alfred A. Barrios, PhD. (http://psycnet.apa.org/journals/pst/7/1/2).

Warum die gesetzlichen Krankenkassen trotz positiver Erfahrung die Behandlungskosten nicht übernehmen ist unverständlich, da die Erfolge der Therapie nachweisbar sind.

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