Navigation für das eigene Leben

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Wie man seinen eigenen Routenplaner des Lebens mit Zwischenstationen programmiert

Fahren Menschen in den Urlaub informieren sie sich mit Touristenführern recht detailliert über die Örtlichkeit, an dem die schönste Zeit des Jahres verbracht wird. Einmal am Urlaubsort angekommen, kennen sich viele Touristen besser aus als die einheimische Bevölkerung. Man weiß genau wo sich welche Sehenswürdigkeiten befinden, wieviel der Eintritt zu diesen kostet, welche Autovermietungen zu welchen Konditionen einen fahrbaren Untersatz vermieten und wo am Hafen eine Schiffstour gebucht werden kann. Es wird vor Urlaubsantritt eine Reihenfolge der interessantesten Sehenswürdigkeiten festgelegt und eine Route für deren Besichtigung geplant.

Im Alltag hingegen leben genau diese Planer ohne Ziel und ohne Zwischenstationen ihr Leben von Tag zu Tag. Es wird über das schlechte Wetter oder über die heißen Temperaturen gejammert, über den Arbeitsplatz, über den Partner und natürlich über die Schwiegermutter.

Es kommt einem vor, als würden in vielen von uns zwei Persönlichkeiten wohnen. Unbelastet und voller Freude im Urlaub, frei von Prägungen und Trübsal blasend im täglichen Leben. Es werden vielleicht sogar Coaches zu den Themen „Zielfindung“  und „Sinn des Lebens“ konsultiert. Dabei haben wir alle mehr oder minder die Fähigkeit unser Leben zu planen, zu steuern und die bequeme Opferrolle durch eine selbstbestimmte Lebensweise zu ersetzten.

Selbsterfüllende Prophezeiungen

Programmieren wir uns mit selbsterfüllenden Prophezeiungen, die positiv oder destruktiv sein können, und uns oftmals von unseren Erziehern eingetrichtert wurden, erweitern wir unseren Horizont durch neue Möglichkeiten oder schränken uns ein.

Mit der Selbstprogrammierung steuern wir unseren Alltag. Wir „wissen„, dass wir niemals dieses oder jenes Ziel erreichen können, obwohl nichts zum Erreichen unternommen wurde. In der Opferrolle zu leben kann bequem sein. Man kann nicht scheitern, geht keinerlei Risiko ein, kann andere für die eigene Lebenssituation verantwortlich machen und muss die selbst eingerichtete Wohlfühlzone nicht verlassen. Das Leben ist „vorhersehbar“ – es ist linear, oder mit anderen Worten recht, recht langweilig. Keine neuen Eindrücke von außen und keine Weiterentwicklung!
Das Schwelgen in der Vergangenheit, in den guten alten Zeiten, der Stammtisch, das TV-Programm und der Job bestimmen den Rhythmus des Alltags.

Der Weg ist das Ziel

Die wenigsten Menschen planen ihr Leben. Sie machen sich die Endlichkeit der Lebens-Zeitspanne nicht bewusst, sitzen sie ab und beschweren sich im Alter, was sie alles nicht unternommen haben. Sie haben keine Ziele! Es ist vollkommen gleich, ob ein Ziel sich in wirtschaftlichem Erfolg oder in einem anderen Resultat niederschlägt. Wichtig sollte sein, dass das, was man macht, auch Spaß bereitet. Es ist natürlich unrealistisch jeden Tag auf einer rosa Wolke verbringen zu können. Es gibt immer Hochs und Tiefs. Ohne die Tiefs könnten wir die Hochs nämlich nicht erkennen. Der Weg ist das Ziel. Dieser kann steinig oder glatt verlaufen, kann steil bergauf gehen und manchmal steil nach unten zeigen. Am Ende steht der Erfolg – was auch immer Sie darunter verstehen wollen.

Großes kann inspirieren oder auch verschrecken

Ist Ihr Ziel aus heutiger Sicht zu groß, teilen Sie es in einzelne aufeinander bauende Teilziele auf. Auf dem Weg zum Erreichen der kleineren Teilziele machen Sie wichtige Erfahrungen, die Sie in Ihre Planung des großen Ziels einbinden können. Wussten Sie, dass ca. 20 Stunden intensives Recherchieren ausreichen, um sich in einem Thema gut auszukennen? Gut, in 20 Stunden werden Sie kein Herzchirurg, aber Sie sammeln in dieser Zeit viel themenbezogenes Wissen.

Haben Sie ein Teilziel erreicht, justieren Sie das nächste auf Basis der neu gewonnenen Erkenntnisse. Ändern Sie Ihre Planung ab. Seien Sie flexibel und nicht statisch. Es kann immer etwas Unvorhergesehenes eintreten, welches Ihre Planung torpediert. Doch Erfolg zeichnet sich durch Durchhaltevermögen aus.

Programmieren Sie sich auf Erfolg

Erfolg ist individuell. Für den einen ist Erfolg ein schnelles, teures Auto, für den anderen das Malen von Bildern, andere empfinden Glücksgefühle beim Coachen. Je öfter Sie sich ein Ziel so detailliert wie möglich vorstellen und beharrlich sind, desto schneller können Sie Ihr Ziel erreichen. Definieren Sie die Zwischenschritte und terminieren Sie diese. Schreiben Sie Wissen oder Dinge, die Sie zum Erreichen benötigen, auf. Fokussieren Sie sich hingegen auf mögliche Hindernisse, werden diese immer größer und meist unüberwindbar.

Erstellen Sie für sich eine Erfolgsroute mit Ihrem eigenen Routenplaner! Sie schaffen das, wenn Sie bereit sind, sich für Ihr Ziel zu engagieren!

Bildnachweis: Rotorhead @ freeimages.com

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2016-11-23T09:25:34+00:00 Von |Kategorien: Allgemein, Angst, Coaching|0 Kommentare

Über den Autor:

Ulrich Eckardt
Staatlich geprüfter Heilpraktiker (Psychotherapie) Mentaltrainier, Autor, Coach,NLP-Master (DVNLP)

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