Psychosomatische Erkrankungen – wenn Körper und Psyche leiden

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Sprichwörter können uns krank machen – Psychosomatik

Unsere Wortwahl und das Nutzen von Redewendungen erlauben es uns Empfindungen und Gefühle zu äußern, also in Worte zu packen. Menschen sprechen aus, was ihnen missfällt, ändern aber oftmals nichts, weil sie angeblich die Ursache nicht kennen, obgleich sie sie kurz vorher ausgesprochen haben.

Beispiele für negative Redewendungen

  • Es schlägt mir auf den Magen
  • Ich habe daran schwer zu verdauen
  • Ich habe so viel Druck
  • Ich trage viel Verantwortung
  • Ich kann es nicht mehr ertragen
  • Es lastet mir schwer auf meinen Schultern
  • Ich kann es nicht mehr hören
  • Ich kann es nicht mehr sehen
  • Es zerfrisst mich
  • usw.

Mit diesen Sprichwörtern programmieren Menschen sich selbst, reduzieren ihr eigenes Wohlbefinden, was schließlich zu Krankheiten führen kann. Über die Psyche kann das Immunsystem beeinflusst werden. In verschiedenen Studien und Tests wurde dies nachgewiesen werden. Verkörperten (achten Sie auf die Wortwahl) Schauspieler einen negativen Charakter über eine längere Zeit, konnte festgestellt werden, dass ihr Immunsystem nach und nach schwächer wurde.

Köper und Psyche sind untrennbar verbunden

Ärzte finden oftmals die Ursache von Symptomen, wie Schmerzen, Tinnitus, dissoziative Bewegungsstörungen nicht. Sie können sie auch nicht finden, da keine körperliche Ursache, sondern eine Spannung in der Psyche die Symptome auslösen. Durch das körperliche Symptom kann in der Psyche ein Spannungsabbau folgen. Die Unausgeglichenheit in der Psyche kann ihre Ursache auch in einem Defizit an Selbstbewusstsein, Selbstwertgefühl usw. haben.

Sprachrohr der Seele

Psychosomatische Krankheiten sind also nichts anderes als ein psychisches Thema, welches sich als körperliche Problem äußert. Psyche und Körper sind eine Einheit, stehen in einer Wechselwirkung miteinander. Geht es den Betroffenen gut, reduziert sich die Symptomatik. Treibt man Sport, schüttet man Glückshormone aus, was wiederum der Psyche zugute kommt und helfen kann, Krankheitsbilder abzumildern oder gar aufzulösen.

Meditation, Hypnose und Selbstheilungskräfte

Mit Hypnose und Meditation kann man sich in den Zustand der Trance versetzten. Dieser Zustand ist sehr entspannend und erlaubt es den Stress des Alltages, wenn auch nur für einen kurzen Zeitraum, abzulegen. Während der Entspannungsphase können sich Körper und Psyche wieder neu justieren, also runterfahren. Die Selbstheilungskräfte werden gestärkt, denn weder Körper noch Geist müssen sich in der Zeit nicht mit Stress und Problemen beschäftigen.

Therapie

Bei körperlichen Symptomen und Krankheiten, wie Asthma, Heuschnupfen usw., bei denen keine organische Urasche feststellbar sind, kann nur die Psyche der Auslöser sein. Eine genetische Prädisposition wird dann gerne als Ursache von Ärzten herangezogen – und zwar dann, wenn sie nicht mehr weiterwissen. Nur weil eine Prädisposition vorliegt, muss eine Krankheit noch lange nicht ausbrechen! Nur 10% der Menschen, die den Rheumafaktor HLA-B27 in sich tragen, erkranken auch an Rheuma. Die anderen 90% wissen von dem Faktor überhaupt nichts.
Hat man einmal das Wechselspiel von Psyche und Körper erkannt und auch verstanden, besteht grundsätzlich die Möglichkeit, über die Gesundung der Psyche einen gesunden Körper zu erhalten.

Buchtipps zum Thema:

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Bildnachweis: HASTWORDS https://pixabay.com/de/users/HASTYWORDS-1149691/

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Über den Autor:

Ulrich Eckardt
Staatlich geprüfter Heilpraktiker (Psychotherapie) Mentaltrainier, Autor, Coach,NLP-Master (DVNLP)

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