Gewohnheit ist nur eine Ausrede

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Gewohnheit ist nicht anderes als Faulheit

Der Tagesablauf ist vielmals von Gewohnheiten bestimmt. Das berufliche Leben und das soziale Leben folgen Regeln, die im menschlichen Verhalten und Denken verankert sind. Diese Regeln bilden sich im Laufe der Zeit, sie werden zur Gewohnheit. Wie in einem Käfig gefangen, ist ein Ausbruch aus dem regelmäßig durchgeführten Verhalten schwer, bis unmöglich. Dies ist eine weitverbreitete Annahme, auch unter Therapeuten, die viele Stunden darauf verwenden, Gewohnheiten mit unterschiedlichen Therapieformen im Patienten aufzulösen.

Warum fällt es schwer eine Gewohnheit abzulegen

Grundsätzlich ist es einfach das enge Korsett der selbst auferlegten Grenzen abzustreifen. Man muss nur die Entscheidung treffen Altbekanntes durch Neues zu ersetzen. Menschen sträuben sich gegen eine Veränderung, selbst wenn diese eine Chance auf eine positive Entwicklung der eigenen Persönlichkeit, und somit auf das Leben, bietet. Ein Grund kann die Beständigkeit, die Stabilität und die Verlässlichkeit dieser Gewohnheit sein, ein weiterer ist die Angst vor Wandel. Es kommt ferner noch die Annahme hinzu, dass eine Umstellung des Lebens mit Aufwand verbunden sein könnte, der eine Aktivität, und sei sie noch so gering, voraussetzt. Außerdem könnten sich Veränderungen negativ auf das berufliche und das soziale Umfeld, auf die Familie und Partnerschaft auswirken.

Gewohnheit ist eine Ausrede

Kann man eine Gewohnheit nicht ablegen, so ist dies nichts anderes als eine Ausrede. Im Leben legt der Mensch eine Vielzahl von Gewohnheiten ab. Besonders bei der Einführung technischer Geräte können alte Verhaltensmuster in Hinblick auf die Steuerung bzw. Bedienung in kürzester Zeit durchbrochen werden. Nach der Anschaffung eines neuen Fahrzeuges, bei dem sich die Anordnung der Bedienelemente oder die Lage der Gänge von denen des alten Vehikels unterscheidet, können alte Muster ebenso schnell durchbrochen werden. Nach einem Umzug oder Arbeitsplatzwechsel fährt man auch nicht zur alten Wohnung oder zum alten Betrieb, nur weil man es jahrelang gewohnt war. Erfüllen sich Eltern ihren Kinderwunsch, ändert sich spätestens nach der Geburt des Kindes das gesamte Leben von einem zum anderen Augenblick.
Eine Gewohnheit abzulegen ist, wenn man sich diese Beispiele vor Augen führt, sehr einfach. Vielleicht möchten Sie eine Liste von Gewohnheiten, die Sie schon abgelegt haben, erstellen – sich selbst beweisen, dass Sie fähig sind Veränderungen im Leben herbeizuführen! Vergleichen Sie diese Liste mit einer weiteren Aufstellung von Themen, die Sie noch nicht verändert haben – Was stellen Sie fest?

Neuroplastizität des Gehirns

Untersuchen haben festgestellt, dass das Gehirn auf neue Aufgaben reagiert. Es ist nicht statisch. Neue Verknüpfungen werden in den Hirnarealen erstellt, sobald neue Erfahrungen gemacht und diese intensiviert werden. Man kann das Gehirn bewusst trainieren. Je länger und konsequenter man sich mit einer Thematik beschäftigt, desto einfacher wird die Umstellung. Bestärkt man sich hingegen mit Suggestionen im Glauben ein Wendepunkt im Leben sei unerreichbar oder problematisch, reagiert das Gehirn entsprechend. Der eigene innere Widerstand wird bestärkt. Beschäftigt man sich jedoch mit einer möglichen positiven Entwicklung, und sei dies nur in der Vorstellung, reduziert sich wie von selbst die Gegenwehr und der Wunsch nach einem Umschwung steigt. Wichtig kann es sein, dass eine Veränderung nicht zu drastisch ist, sondern mittelfristig oder langfristig wirkt.

Hypnosetherapie kann helfen

Hypnosetherapie kann unterstützend bei Menschen eingesetzt werden, die alte Zöpfe nicht abschneiden können oder wenn Mut und Kraft fehlen, Gewohnheiten abzulegen. Durch Hypnosetherapie kann man eine andere Sichtweise erhalten und einen Perspektivwechsel erleben.

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Bildnachweis tresdetres @ pixabay.com

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Über den Autor:

Ulrich Eckardt
Staatlich geprüfter Heilpraktiker (Psychotherapie) Mentaltrainier, Autor, Coach,NLP-Master (DVNLP)

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