Warum haben manche Ziele und manche nicht?

Kennen Sie auch Menschen, die mit 18 schon wussten, welchen Beruf sie ergreifen werden, wie hoch sie die Karriereleiter steigen wollen und wie sie sich ihre Familienplanung vorstellen? Andere hingegen lassen alles auf sich zukommen, leben in den Tag hinein oder richten sich nach den aktuellen Gegebenheiten.

Flexibilität oder Zielstrebigkeit

Menschen, die sich nicht gerne festlegen können verspüren oftmals den inneren Druck es allen recht machen zu wollen, müssen sich nahezu Einhundertprozent sicher sein, dass ihre Entscheidungen sich als richtig herausstellen werden oder sie haben nie gelernt selbstständig zu handeln.
Es gibt jedoch auch diejenigen, die souverän das Leben meistern, wie es sich ihnen gerade präsentiert. Sie schöpfen die Möglichkeiten des Hier und Jetzt aus, ohne sich mit einem Ziel unter Druck zu setzen.

Im Gegensatz hierzu gibt es die Zielstrebigen. Sie haben sich Ziele gesetzt, verfolgen diese oftmals ohne Wenn und Aber. Gefühle anderer werden den eigenen Interessen untergeordnet, bei Entscheidungen nicht berücksichtig oder übergangen. Tiefe emotionale Bindungen können sie zu ihren Mitmenschen fast nie aufbauen, da Empathie für sie ein Fremdwort ist. Innige Beziehungen kennen sie nicht, sondern verfolgen auch im Privatleben stets nur die eigenen Interessen.

Natürlich sind die Beschreibungen gewollt überspitzt. Diese extremen Standpunkten gehen fließend ineinander über. Und irgendwo dazwischen finden Sie sich möglicherweise selbst wieder. Es kann auch gut sein, dass Sie sich in bestimmten Bereichen eher vom Leben treiben lassen, in anderen hingegen ist Ihr Verhalten zielorientiert.

Entscheidungen treffen

Hat man mehr als eine Möglichkeit, im NLP spricht man von einer Wahlmöglichkeit, wenn wenigstens drei Optionen zur Verfügung stehen, kann man die eine oder andere wählen. Trifft man keine Entscheidung, bleibt alles so, wie es ist. Man hat sich, wenn auch unbewusst, für den aktuellen Zustand entschieden.

Man kann sich also nicht nicht entscheiden.

Haben Sie ein Ziel, so entscheiden Sie sich für dieses Ziel, denn nur dann besteht die Möglichkeit, dass Sie es erreichen. Stellen Sie sich dabei Ihr Ziel mit allen Facetten Ihrer Sinne vor. Sehen Sie Ihr Ziel, fühlen Sie es, schmecken Sie es, hören Sie es und zwar so intensiv, wie es nur geht. Lassen Sie den inneren Wunsch, das Bedürfnis reifen, es wirklich erreichen zu wollen. Fakten zählen nicht, sondern nur Gefühle, denn jede Entscheidung die wir treffen, auch wenn wir noch so gefühlsarm sind, basiert auf Emotionen und nicht, wie man annimmt, auf so genannten Tatsachen.

Selbst gesteckte Grenzen

In vielen meiner Beiträge beschäftige ich mich mit dem Thema Prägung in der Kindheit. Haben wir nur oft genug, bewusst oder unbewusst, die Glaubenssätze unserer Erziehungsberechtigten aufgenommen, wirken diese noch heute. Dabei wurden selbstdefinierte Grenzen suggeriert, Ängste geschürt, Blockaden aufgebaut. Hinterfragen Sie diese Grenzen. Fragen Sie sich „Macht es Sinn“, sich in einem abgesteckten Raum ein Leben lang zu bewegen? Natürlich ist dieser bekannt, Sie müssen nichts Neues lernen oder sich verändern. Wird sich dann nichts verändern, bleibt alles, wie es ist. Beschwerden Sie sich im Nachhinein bitte nicht.

Grenzen mit Hypnosetherapie überwinden

Die eigene Reglementierung von Fähigkeiten kann mit Hypnosetherapie aufgeweicht oder gar aufgelöst werden. Mit einer Regressionstherapie, die normalerweise nur wenige Sitzungen benötigt, kann es gelingen diese Einschränkungen über Bord zu werden und neue, bisher unbekannte Bereiche des Lebens kennenzulernen.