Mehr und mehr Sportler setzten auf Mentaltraining durch Yoga, Meditation und Hypnose

Während der Olympischen Spiele konnte man beobachten, dass es einigen Sportlern gelang auf den Punkt körperlich und mental fit zu sein. Sie konnten ihr gesamtes Leistungspotential an einem oder mehreren Wettkampftagen abrufen. Andere hingegen blieben hinter den Erwartungen zurück. Das englische Radteam dominierte die Radrennbahn, obwohl es in den letzten Jahren in dieser Sportart keine Rolle spielte.

Es wurde spekuliert, ob der Druck von außen, die Erwartungshaltung, der Wunsch zu siegen oder die Angst zu versagen die Gründe für die Leistungsexplosion waren. Da diese Faktoren auch bei anderen Sportlern eine Rolle spielten, sie aber nicht so erfolgreich waren, muss etwas anderes den Ausschlag gegeben haben.

Auf der Suche nach den Unterschied wurde recht schnell klar, dass Mentaltraining, Hypnose oder Meditation, gleich wie man die Methoden bezeichnen möchte, zum Einsatz gekommen sein musste. Es ist bewiesen, dass die Leistungsfähigkeit, die kognitiven Fähigkeiten und die Kraft der Psyche mit Mentaltraining enorm gesteigert werden können.

Der nordirischer Profigolfer Rory McIlroy verlor im Jahr 2011 die US-Masters in Augusta, trotz großem Vorsprungs auf den Zweitplatzierten. Nur wenige Monate später, nach einer mentalen Regenerationsphase, gewann er die US Open souverän.

Borussia Dortmund setzt auf Meditation

Nicht nur bei Einzelsportarten setzen Sportler auf Mentaltraining. Im Profifussball spielt, neben der körperlichen Fitness, auch die mentale Stärke eine wichtige Rolle. Der Bundesligist Borussia Dortmund nutzt bereits seit der Ära Klopp Yoga und Tiefenentspannung, um das höchste Energie- und Kreativpotenzial in den Spielern zu entfalten. Mentaltraining ist eine Methode zur Leistungssteigerung und zur Fokussierung. Inspiriert wurde Tuchel, der aktuelle Trainer beim BVB, von den Erfolgen von Michael Joran und den Chicago Bulls, die entsprechende Methoden anwenden.

DFB setzt auf Mentaltraining

Der Deutsche Fußballbund beschreibt auf seiner Webseite detailliert, wie Mentaltraining durchgeführt wird und worin der Verband den Nutzen sieht. Es wird richtigerweise erklärt, dass alleine die Vorstellung der Durchführung von Bewegungsabläufe ausreichend ist, um diese später besser ausführen zu können.

„Erklären kann man dies wie folgt“, so Ulrich Eckardt, Heilpraktiker für Psychotherapie, „es macht für das Gehirn keinen Unterschied, ob man eine Bewegungssequenz trainiert oder sie sich vorstellt. Die Neuroplastizität des Gehirns erlaubt es neue Verknüpfungen entstehen zu lassen und es somit in die gewünschte Richtung zu trainineren.“

Mehr Potential mit Mentaltraining

In der Bundesliga“, so Mentaltrainier Boltersdorf, „schöpfe man nur ca. 15% des zur Verfügung stehenden mentalen Potentials aus.“

Stattdessen wird auf Kraft- und Ausdauertraining gesetzt. Dabei ist bekannt, dass der Mensch im mental entspannten Zustand viel besser seine körperlichen und geistigen Möglichkeiten nutzen kann. Es ist noch ein enormes Defizit im Bereich Mentaltraining bei allen Vereine, gleich in welcher Liga sie spielen, festzustellen.

Mentaltraining für Sportler in München

Die Stärkung der mentalen Kräfte und das Abrufen des enormen geistigen und sportlichen Potenzials zum richtigen Zeitpunkt, ist ebenso wichtig, wie die körperliche Verfassung eins Sportlers. Steht einer der beiden Komponenten nicht im vollen Umfang zur Verfügung, wird sich zwangsläufig kein sportlicher Erfolg einstellen.

Wenn auch Sie oder Ihr Verein das volle sportliche Potential richtig abrufen möchte, so können Sie mich gerne kontaktieren.

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Bildnachweis: Keijj44 @ pixabay.com