Wie man eine soziale Angst behandeln kann

Viele Menschen kennen die Angst Kontakte zu knüpfen, Reden vor einem Publikum zu halten oder haben Probleme sich in einer großen Menschenansammlung wohlzufühlen. Ursache hierfür kann eine soziale Phobie sein, die zu den Angststörungen gezählt wird. Eine Phobie ist immer situations- oder objektabhängig. Selbst die Vorstellung der unangenehmen Situation reicht vollkommen aus, um die gängigen Angstsymptome, wie feuchte Hände, Herzrasen oder Zittern aufkommen zu lassen.

Mit klinischer Hypnose, die schon vielen Menschen beim Überwinden der Angst geholfen hat, besteht grundsätzlich die Möglichkeit Ängste zu reduzieren oder gar abzulegen. Hypnose ist ein Heilverfahren welches mittlerweile psychotherapeutisch anerkannt ist und schon seit Jahrtausenden angewandt wird. Klinische Hypnose unterscheidet sich natürlich grundsätzlich von der Showhypnose. Diese Aufklärungsarbeit ist ein täglicher Bestandteil der meisten Therapeuten, die mit Hypnose arbeiten.

Hypnose gegen Ängste

Mit der therapeutisch eingesetzten Hypnose wird das Unterbewusstsein direkt angesprochen und diesem Möglichkeiten angeboten erlerntes Verhalten gegen ein neues auszutauschen. Dies hat den Vorteil, dass der Therapeut nicht versucht über das bewusste Denken eine Veränderung, wie in einer Langzeittherapie üblich, herbeizuführen, sondern die Veränderung sofort und nachhaltig im Unbewussten des Klienten zu installieren. Das bewusste Denken weiß in der Regel, dass eine bestimmte Angst als störend empfunden wird, kann diese Information aber nicht in ausreichender Intensität transportieren. Auch wird in den üblichen Verfahren versucht die Angst zu bekämpfen, was Energie und Kraft kostet und in den wenigsten Fällen zum Ziel führt.

Eine Phobie entwickelt sich nach und nach um dann zu chronifizieren oder wird durch ein einmaliges Ereignis ausgelöst. Mit der Hypnoanalyse wird versucht die Ursache der Angst zu behandeln und aufzulösen. Einmal in Trance versetzt kann sich der Klient meist an diesen auslösenden Moment erinnern, auch wenn er sich dies nicht bewusst erklären kann. Durch die Trance besteht die Möglichkeit bestimmte Gehirnareale gezielter anzusprechen und die dort gespeicherten Informationen abzurufen. Eine als problematisch empfundene Situation, die als Ursache einer Phobie erkannt wurde und mit einer negativen Emotion besetzt war, kann nun mit den Gefühlen von Sicherheit, Selbstbewusstsein und Gewissheit neu verknüpft werden. Dies führt letztendlich dazu, dass auch alle in der Vergangenheit erlebten Situationen, in denen die Angst zum tragen kam, emotional neu bewertet werden. Durch dieses Vorgehen, man nennt es Altersregression, besteht die Möglichkeit eine Angststörung in wenigen Hypnosetherapiesitzungen aufzulösen.

Wichtig bei der Behandlung von Angstpatienten ist auch die Erfahrung des Therapeuten. In der Praxis von Ulrich Eckardt, Heilpraktiker für Psychotherapie, werden jährlich mehrere hundert Klienten behandelt, was seinen Erfahrungsvorsprung noch vergrößert.

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