Achtsamkeitstraining

Achtsamkeit kann man trainineren

Dieser Beitrag ist ein Teil der Reihe “Achtsamkeistraining”, welche Sie hier finden können – Achtsamkeitstraining.

Die erste Woche des Trainings können Sie hier ansehen (Link).

Achtsamkeistraining im Alltag

Auch diese Woche habe ich ein paar Übungen für Sie vorbereitet, die Sie einfach und bequem in Ihren Alltag einbinden können. Beachten Sie, dass Sie daraus keine Regeln machen sondern die Übungen zur Gewohnheit werden. Gewohnheiten kann man auch einmal vergessen. Wird eine Regel hingegen gebrochen, wird sie nicht weiter verfolgt.

Du bist und Du hast

Achte bei der Kritik eines anderen Menschen darauf, dass Du nicht ihn oder sie, sondern das Handeln in der Kritik benennst. Statt „Du bist unfähig“ oder „Du kannst nichts“ wäre ein „Versuche den Schraubenzieher anders anzusetzen“ oder „Das Essen schmeckt gut und versuche einmal die Nudeln kürzer zu kochen

Wortwahl 2

Vermeide Füllworte wie “irgendwas“, “eigentlich“, “ähhh” für eine Woche.
Es wirkt anders,ob man “Meine Arbeit macht mir eigentlich Freude” oder “Meine Arbeit macht mir Freude” sagt. Auch der Satz “Ich liebe Dich” hat eine andere Bedeutung als “Eigentlich liebe ich Dich“.
Vielleicht kann Dich Dein Partner oder Partnerin bei dieser Übung unterstützen und Dich auf die Verwendung der Worte hinweisen.

Wortwahl 3

Ersetze “man“, “Du” für einen Tag durch “ich” für eine Woche. Gerne nutzt der Mensch bei unangenehmen Aussagen “man” oder “Du” – bei angenehmen hingegen “ich“. Niemand würde sagen “Man hat sich ein neues Auto gekauft – ich müsste mal die Rechnung bezahlen.” Auch klingt und wirkt der Satz “Ich müsste die Steuererklärung machen” anders, als “Man müsste die Steuererklärung machen“. Diese Übung kannst Du gerne eine Woche lang durchführen.

Vielleicht kann Dich Dein Partner oder Partnerin dabei unterstützen, Dich auf die Verwendung hinweisen.

Viel Spaß.

 

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Bildnachweis: unsplash @ pixabay.com