Gelassener werden

Wie Sie entspannter leben können

Das Innen und das Außen

Zunächst ist es wichtig, dass Sie sich Gedanken darüber machen woher der Stress denn überhaupt kommt. Sind es äußere Umstände oder innere Gedanken und Gefühle, die den Stress erzeugen? Dies einmal zu hinterfragen ist enorm wichtig, denn die äußeren Umstände, also Eindrücke die auf Sie wirken, können Sie nicht kontrollieren. Selbst wenn Sie es sich wünschen, dass der Chef oder die Chefin, der Partner oder die Partnerin sich nach Ihren Wünschen und Werten verhalten sollte, so wird dies nicht geschehen. Diese äußeren Umstände können und werden Sie nie kontrollieren können, Sie können sie nur beeinflussen.

Das Innere

Wenn man das Äußere nicht kontrollieren kann, wie sieht es dann mit dem Inneren aus? Das Innere, und da reden wir über Gefühle und Gedanken, die letztendlich unser Verhalten und unsere Sprache steuern, können wir kontrollieren – doch was machen die meisten Menschen? Sie versuchen nicht SICH zu ändern, bleiben in Ihrer Wohlfühlzone und wollen das Außen so haben, wie sie es gerne hätten. Doch das ist genau der falsche Weg!

Das Gelassenheitsgebet

Wie heisst es schon im Gelassenheitsgebet „Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“

Ungeachtet ob Sie an Gott glauben oder nicht – dies ist in diesem Zusammenhang nicht wichtig – Es kommt darauf an, dass Sie lernen zu unterscheiden, was kann ich ändern, also kontrollieren, und was muss, kann oder darf ich als gegeben im Außen akzeptieren? Selbst wenn Sie das Außen nicht akzeptieren möchten, wollen oder können, es wird sich am Außen nichts daran ändern. Ist es nicht sogar paradox anzunehmen und sich vielleicht sogar darauf zu versteifen, etwas zu kontrollieren zu wollen, was außerhalb des eigenen Kontrollbereichs liegt, oder? Und wenn dem so ist so es ist letztendlich auch die Wahrheit, dass wir das Außen nicht bestimmen können!

Persönlichkeitsentwicklung durch Fokuswechsel

Wenn wir aber erkennen, dass das Außen negative Gefühle, wie Stress usw, in uns auslösen kann, dann macht es doch Sinn, die Strategie zu wechseln und dem Inneren mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Dies bedingt jedoch, dass man bereit sein darf an SICH etwas zu verändern! Also, kämpfen Sie nicht mit dem Außen! Seien Sie nicht frustriert, wenn nicht alles so ist, wie Sie es sich vorstellen, sondern nutzen Sie stattdessen die Energie, die Kraft und die Zeit etwas in sich zu verändern, sich selbst zu erkennen um letztendlich die eigene Persönlichkeit weiterzuentwickeln.
Und wie geht das? Nehmen wir ein konkretes Beispiel, nämlich meinen YouTube-Kanal. Ich hatte, als ich den Kanal eröffnete gehofft, dass die Anzahl der Abonennten rasant zunimmt – dem war aber nicht so und ich war wirklich deprimiert! Machte es aber Sinn, dass ich mich über die Außenwelt aufregte und mich beschwerte, dass ich zu wenig Abonennten hatte? Nein, ich stattdessen durfte lernen meine Wohlfühlzone zu verlassen, um bei Videos gelassener zu werden, so dass neue Videos entstanden, die zwar noch viel Optimierungspotential haben, aber sie werden meiner Ansicht nach immer besser, denn ich bekomme durch das Vergrößern meiner Wohlfühlzone eine gewisse Routine.

Diese Routine erzeugt mehr Ruhe und Gelassenheit IN MIR, wenn ich die Kamera einschalte. Durch diese Verbesserung der Videos erhöht sich natürlich die Anzahl der Abonnenten – Meine Außenwelt hat sich verändert, weil ich mich verändert habe und nicht umgekehrt. Das Herzrassen vor der Kamera ist weniger geworden, denn ich habe mich der Aufgabe gestellt und mein Inneres verändert! Und Damit habe ich mich von der Außenwelt unabhängig gemacht!

Selbst Glück und Freude erzeugen

Und Sie können das auch! Wenn Sie einen mürrischen Partner oder Partnerin haben, erwarten Sie nicht, dass er oder sie sich Ihnen gegenüber plötzlich freundlich verhält, wenn Sie sich nicht ändern! Dabei ist nicht das Ziel durch Manipulation den Partner in die gewünschte Richtung zu drängen, sondern vielmehr zu erkennen, dass Gefühle wie Glück, Freude und Liebe unabhängig vom Partner oder der Partnerin immer nur in uns selbst, also in Ihnen, entstehen!

Erwarten Sie nichts

Statt Liebe und Freude zu erwarten, – „erwarten, da steckt warten drin“ – macht es doch mehr Sinn sich selbst mit Liebe und Freude zu begegnen – also etwas für sich selbst zu tun. Haben Sie sich beispielsweise schon einmal vor einen Spiegel gestellt und zu sich oder Ihrem Spiegelbild gesagt „Ich liebe mich“ oder „Ich liebe mich, so wie ich bin?“ Viele Menschen bringen diesen Satz vor einem Spiegel nicht über die Lippen, weil im Inneren etwas Widerstand erzeugt – doch wie kann Sie ein anderer Mensch lieben, wenn Sie es selbst nicht können? Verändern Sie Ihre Einstellung zu sich selbst, setzen Sie sich mit sich auseinander, betreiben Sie Psychohygiene, was nichts anderes ist als die Lehre vom Schutz und dem Erlangen der psychischen Gesundheit.
Was glauben Sie, wenn Sie beginnen sich zu lieben, sich so zu akzeptieren wie Sie sind, was dann passieren wird? Richtig, Sie strahlen die Liebe und Zufriedenheit aus, was sich natürlich auch auf Ihr Umfeld, also Ihr Außen, positiv auswirken wird! Diese Veränderung im Außen haben Sie jedoch nicht erzwungen – sie hat sich selbst eingestellt, weil Sie Ihre Persönlichkeit weiterentwickelt haben! Die Veränderung im Außen ist nur noch ein Nebenprodukt!

Selbstliebe durch Hypnose – Regressionstherapie

Falls Sie es nicht schaffen sich zu lieben, dann kann dies mit einem oder mehreren Ereignissen in der Vergangenheit zu tun haben. Mit einer Regressionstherapie, eine Rückführung in die Kindheit mit Hypnose, kann kann man jedoch versuchen die Ursache des Widerstandes aufzulösen und somit sich selbst die Möglichkeit zu geben, sich anzunehmen und selbst zu lieben.

Veränderung der Sichtweise

Haben Sie einmal diese Veränderung der Sichtweise verstanden und nehmen Sie das Außen so wie es ist, ohne es mit aller Energie und Kraft verändern zu wollen, dann werden Sie erkennen, dass Sie ein entspanntes und gelasseneres Leben führen können. Dieser Fokuswechsel auf sich selbst setzt jedoch voraus, dass Sie die Verantwortung für das eigene Handeln und die eigene Gefühlswelt übernehmen und sich davon verabschieden anderen die Schuld für Ihre aktuelle Situation zu geben!

Wie kann man nun Gedanken aktiv steuern?

Wie kann man nun Gedanken aktiv steuern? Sie können beispielsweise mit Achtsamkeitstraining mehrfach täglich Ihre Gedanken auf etwas Positives anderes lenken, Sie können Meditation betreiben und mit meiner „Macht das Sinn?“ Frage fragen, ob es denn Sinn macht, dass Sie sich schlecht fühlen, weil im Außen dies oder jenes eingetreten ist oder weil jemand etwas zu Ihnen gesagt hat, was Ihnen missfiel. Es ist gesagt! Warum darüber aufregen? Kann der andere die Worte zurücknehmen? Nein – das geht nicht, aber Sie, Sie können bestimmen, welches Gefühl in Ihnen ausgelöst wird und ob dieses Gefühl Sie unterstützt bei Ihrer Psychohygiene oder nicht. Nutzen Sie die, ich nenne es einmal Macht, der „Macht das Sinn Frage“!

Kostenloses Achtsamkeitstraining

Und aporopos Achtsamkeitstraining: auf meiner Seite hypnosis-praxis.de können Sie sich für zwei kostenlose Achtsamkeitstrainings anmelden – Sie erhalten jede Woche eine neue kleine Übung automatisch per Email zugestellt.

Tipp um entspannter zu leben

Ergründen Sie die Ursache und lösen Sie sie so weit wie möglich auf – arbeiten Sie an Ihrem Inneren, fangen Sie JETZT an sich und Ihre Persönlichkeit zu Ihrem eigenen Wohl zu verändern – Jetzt – denn es gibt keinen besseren Moment als JETZT. Leben Sie dank des Fokuswechsels entspannter und gelassener!

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (3 Abstimmungen, Durchschnitt: 5,00 von 5)
0 Antworten

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
Wir freuen uns über Ihren Beitrag!

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.