Unter einem Anker versteht man in der Psychologie eine Reiz-Reaktionskopplung. Ein äußerer Stimulus löst da bei einen inneren, oftmals unbewusste, Reaktion aus. Ein Reiz kann hierbei ein Lied, eine Person, ein Objekt oder eine Situation sein, wobei auch alleine schon die Vorstellung ausreichend sein kann, die Reaktion auszulösen.

Das Ankern ist eine Methode oder ein Vorgang bestimmte Reaktionen und oder Gefühle mit einem bestimmten Reiz auszulösen.

Mittels Anker können im NLP (Neurolingusitische Programmierung) z. B. körperliche als auch geistige Ressourcen oder Verhaltensweisen bei bestimmten Reizen gestärkt oder auch geschwächt werden. So kann z.B. auch der durch eine Hypnose herbeigeführte entspannte Zustand geankert werden, der dann durch einen einfachen Trigger wieder herbeigeführt werden kann.

Bei der Installation von Ankern ist das TIGER-Prinzip wichtig. Ein Anker sollte so gesetzt werden, dass er das Maximum des Gefühls enthält, er muss eine hohe Intensität haben, genau definiert sein, der auslösende Reiz darf nicht mit anderen kolligieren (Einzigartigkeit) und er muss rein sein, sollte also ein reines und positives Gefühl auslösen.

Textname: Anker

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